Karotten-Kürbis-Brot

Es ist wieder Zeit für ein gutes, frisches Brot. Heute habe ich ein feines Karotten-Kürbis Brot gemacht. Das besondere daran ist der Kürbispresskuchen der dem Brot einen ganz besonderen Geschmack verleiht. Wer von euch kennt Kürbispresskuchen?

Ich liebe den Duft von frischem Brot. Es gibt doch nichts besseres als wenn sich der Duft im ganzen Haus verbreitet. Das Problem ist, dass man dann warten muss bis es abgekühlt ist. Denn ein warmes Brot darf nicht angeschnitten werden da es innen noch klebrig ist. Doch nun zum Kürbispresskuchen. Dieses grünliche Pulver entsteht aus den Resten bei der Erzeugung von Kürbiskernöl. Dieser gepresste „Kuchen“ wird dann getrocknet und gemahlen. Er enthält viele Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Ausserdem kann man ihn nicht nur zum Brotbacken verwenden. Kürbispresskuchen kann aber auch als Paniermehl verwendet werden. Erhältlich ist er in gut sortierten Bioläden oder auch in einer Mühle.

Mein Rezept

650 ml Wasser

1 Würfel Germ

1 EL Honig

450 g Weizenmehl

550 g Roggenmehl

20 g Salz

10 g Brotgewürz

40 g Kürbiskernpresskuchen (in 80 g Wasser aufgeweicht)

2 grob geriebene Karotten (1 Hand voll)

2 EL Kürbiskerne

Alles der Reihe nach bis auf die Karotten und die Kürbiskerne mit der Küchenmaschine kurz durchkneten. Erst dann die Karotten und die Kerne dazugeben und nochmals durchkneten. Nun den Teig ca. 60 min. zugedeckt rasten lassen. Anschließend auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und in 2-3 Teile teilen, je nach gewünschter Grösse der Brote. Diese dann in Form bringen, in gut bemehlte Gärkörbchen geben und nochmals für ca. 30 min. gehen lassen. Danach die Brote auf ein Backblech stürzen, eventuell einschneiden oder einstechen und im vorgeheizten Backrohr bei HL 230 Grad für 10 min. backen. Nun die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und ca. weitere 20 min. backen, je nach Größe der Brote. Ich kontrolliere immer die Kerntemperatur. Wenn diese 95-96 Grad beträgt ist das Brot fertig. Eine andere Möglichkeit ist der Klopftest. Jetzt nur noch auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen und anschliessend geniessen.

Viel Freude beim Nachbacken!

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